Emotional sich mit dem Ozean verbinden – Buckelwale
„Wir schützen nur, was wir lieben. Wir lieben nur, was wir verstehen. Und wir verstehen nur, was uns gelehrt wird.“ Jacques Cousteau
Meeresbewohner zu schützen, bedeutet eine Verbindung zu schaffen – eine die auf beiden Seiten mit Neugier beginnt, wie mit dem elf Meter lange Teenager-Buckelwal, der zum „spielen“ einlud.
Mit dem Film und der Ausstellung nutzte Marica Schaafhausen die Gelegenheit, eine Verbindung zu Buckelwalen und der Evolutionsgeschichte der Wale zu schaffen, Wissen zu transformieren und Verantwortung für die Meeresbewohner zu fördern.
In der Ausstellung wurden über den Film das Erlebte und über die Wandtafeln die Inhalte zur Entstehungsgesichte der Wale, den Wanderrouten, den Unterschieden zwischen den Zahn- und Bartenwalen, die Fachbegriffe und warum wir von einer Kuh und einem Kalb sprechen, vermittelt. Wir sind heute gewöhnt perfekte BBC-Tierfilme zu sehen. Umso erstaunlicher war es zu erfahren, dass gerade die nicht so perfekten Einstellungen und die meditative Ruhe im Film, das Gefühl von Realität und Echtheit vermitteln. Das Erlebte wurde glaubwürdig. In den Ausstellungsführungen kam oft die Frage auf, ob die Aufnahmen der Wale beim Schwimmen und Spielen über Wasser in Zeitlupe gedreht wurden. Nein. Der Buckelwal ist so lang und hat eine geschmeidige Bewegungsart, dass es eine Weile dauert, bis der Buckel und die Fluke über Wasser erscheinen.
In der Ausstellung ist eine 1:1 Abbildung eines 11-Meter-Teenager-Buckelwals zu sehen. Der Betrachter kann beim Schauen des Films gleich vor Ort das Größenverhältnis erfassen. So kam es häufig dazu, dass die eigene Körpergröße zum abgedruckten Buckelwal fotografisch dokumentiert wurde.









